FÜM I - Fächerübergreifende Modulprüfung


Allgemeines

Antrittsvoraussetzung

Positive Absolvierung der Teildiplomprüfung "Einführung in die Rechtswissenschaften und ihre Methoden" und ein Pflichtübungszeugnis aus Romanistische Fundamente oder Rechtsgeschichte.

Prüfungsaufbau

Die Fächerübergreifende Modulprüfung "Europäische und internationale Grundlagen des Rechts" besteht aus 3 Teilen Romanistische Fundamente, Völkerrecht und Europarecht.

Prüfungsmodalitäten

Die Prüfung erfolgt schriftlich und dauert 180 Minuten.

Um die Prüfung positiv zu absolvieren, sind mindestens 80 der 180 Punkte zu erreichen. Zusätzlich ist in jedem dieser Teile eine Mindestpunkteanzahl notwendig: Romanistische Fundamente 40 (von 120 möglichen Punkten), Grundlagen des Völkerrechts und des Europarechts je 12 (von maximal 30 Punkten).


FÜM I - Romanistische Fundamente

Siehe hierzu die Informationen des Instituts für Römisches Recht und antike Rechtsgeschichte.


FÜM I - völkerrechtlicher Teil

Die erste Fächerübergreifende Modulprüfung („FÜM I“) dient als Abschlussprüfung des ersten Abschnittes und behandelt die Themengebiete des Römischen Rechts, des Europarechts und des Völkerrechts. Während Völkerrecht hauptsächlich im dritten Abschnitt des Jus-Studiums behandelt wird, sollen Studierende schon im ersten Abschnitt und somit in einer frühen Phase ihrer Beschäftigung mit dem Recht, auch dessen internationale Dimension kennen lernen. Die Stoffabgrenzung des völkerrechtlichen Teils der FÜM I ermöglicht daher einen Überblick über die Systematik und die Inhalte des Völkerrechts.

Für die Prüfung FÜM Völkerrecht gilt folgende Stoffabgrenzung:

  • Skriptum "Einführung in die Internationalen Grundlagen des Rechts: Einführung in das Völkerrecht", 5. Auflage, 2017, erhältlich bei der Fakultätsvertretung Jus, Juridicum, Stiege 1, 1. Stock.
  • Einführungsvorlesung: die Folien dazu finden Sie auf der Moodle Plattform, eine Anmeldung zu der Lehrveranstaltung 030477 ist über das Vorlesungsverzeichnis möglich und für den Download erforderlich.

Für den völkerrechtlichen Teil der FÜM I ist kein Kodex mit völkerrechtlichen Gesetzestexten, insbesondere die Charta der Vereinten Nationen, zulässig. (Die Fragen sind nicht so ausgelegt, dass für deren Beantwortung ein Kodex erforderlich wäre.)

Einsichtnahme

Den aktuellen Termin der Einsichtnahme finden Sie hier unter dem jeweiligen Prüfungstermin. Darüber hinaus besteht für den völkerrechtlichen Teil die Möglichkeit, Werktags zwischen 9 und 12 Uhr im Sekretariat die eigene Prüfung einzusehen. Sie finden das zuständige Sekretariat  der Abteilung Völkerrecht im 5. Stock des Juridicums (Stiege 2, linke Seite). Ein Ausweis ist bei der Einsichtnahme vorzuweisen!

Sollten Sie nachdem Sie Ihre Prüfung begutachtet haben der Ansicht sein, dass bei der Korrektur Ihrer Prüfung Fehler unterlaufen sind oder sollten inhaltliche Fragen zu der geschriebenen Prüfung bestehen, wenden Sie sich bitte mit ihrer konkreten Frage ausschließlich an Viktoria Ritter um einen Besprechungstermin zu vereinbaren.

Den aktuellen Einsichtnahme-Termin des völkerrechtlichen Teils der FÜM 1 finden Sie hier

Prüfungstermine und Anmeldefristen finden Sie hier.

Vormalige FÜM-Fragen stehen chronologisch geordnet hier zum DOWNLOAD verfügbar


FÜM I - europarechtlicher Teil

Informationen zu digitalen schriftlichen Prüfungen finden Sie hier.

 

Stoffabgrenzung

Inhalte

Gegenstand der FÜM I sind das Verständnis und die Beherrschung der Grundzüge des Europarechts. Prüfungsstoff der FÜM I ist die unten empfohlenen Literatur.

Literatur

  • Thomas Jaeger, Einführung in das Europarecht (3. Aufl., facultas, 2020)
  • Vertragstexte (z.B. Kodex Europarecht (LexisNexis), alle sonstigen unkommentierten Gesetzestexte (z.B. ausgedruckte Fassungen))

Weiterführende Literatur (optional)

  • Hubert Isak, Europarecht I, Teil 1 und 2 (9. Aufl., LexisNexis, 2018)
  • Thomas Jaeger, Materielles Europarecht (2. Aufl., LexisNexis, 2020)
  • Marcus Klamert, EU-Recht (2. Aufl., Manz, 2018)
  • Florian Schuhmacher, Europarecht II (7. Aufl., LexisNexis, 2014)

Beispielfragen zum europarechtlichen Teil der FÜM I auf Basis des Skriptums von Prof. Jaeger finden Sie hier

Musterangaben finden Sie hier: Musterangabe 1, Musterangabe 2, Musterangabe 3

Die Musterlösung aus JAP, Heft 2, 2017/2018 finden Sie hier.

 

Zulässige Gesetzesausgaben für den europarechtlichen Teil der FÜM 1:

Nicht zulässige Gesetzesausgaben:

  • Rolf Schwartmann, Der Vertrag von Lissabon, C.F. Müller-Verlag
  • sämtliche andere kommentierte oder beschlagwortete Vertragsausgaben
  • ebenso dürfen völkerrechtliche Texte (insbesondere die Charta der Vereinten Nationen) nicht enthalten sein.

Zulässige Kennzeichnungen in den Vertragstexten:

Farbliche Hervorhebungen sind zulässig. Artikelverweise sind zulässig. Jedenfalls nicht erlaubt sind darüber hinausgehende Kommentierungen, Anmerkungen, Stichworte oder Informationen. Sonstige Markierungen (Anstreichungen, Unterschreichungen, Symbole etc.) sind dann unzulässig, wenn sie offenkundig nur der Umgehung des Kommentierungsverbots dienen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Das Einlegen von Post-its ist erlaubt, die Post-its dürfen aber nur mit Verweisen auf die jeweilige Vertragsbestimmung (zB Art. 263 AEUV) beschriftet sein, nicht jedoch mit Überschriften oder Stichworten (zB. Nichtigkeitsklage).

 

Informationen über die derzeitige besondere Prüfungssituation

Online-FÜM I – europarechtlicher Teil

Derzeit können aus Ihnen bekannten Umständen keine Präsenzprüfungen stattfinden. Bis auf Weiteres wird daher auch der europarechtliche Teil wie die anderen beiden Teile der FÜM I als Online-Prüfung auf Moodle stattfinden.

Hier einige Informationen zu dieser besonderen Prüfungssituation:

1. Prüfungssimulation

Es gibt vor jedem Termin eine (verlängerte) Prüfungssimulation auf Moodle, bei der Sie sich mit den technischen Abläufen vertraut machen können. Diese Prüfungssimulation steht jenen Kandidat*innen offen, die zur FÜM I angemeldet sind. Die Teilnahme wird ausdrücklich empfohlen. (Eine Korrektur findet nicht statt.)

2. Prüfungsablauf

Die FÜM I wird über die Plattform Moodle abgehalten. Sorgen Sie daher bitte für einen geeigneten Arbeitsplatz inklusive PC oder Laptop und für eine stabile Internetverbindung.

Zum technischen Ablauf der Prüfung erhalten Sie ein gesondertes E-Mail mit Informationen, die für alle drei Teile der FÜM I gelten.

3. Art der Fragen

Am grundsätzlichen Format der FÜM I ändert sich nichts. Angesichts des universitätsweiten Umstiegs auf Open Book-Prüfungen wird jedoch auch im europarechtlichen Teil der FÜM I auf reine Wissensfragen verzichtet – der Schwerpunkt wird auf Verständnisfragen liegen. Die Stoffabgrenzung des europarechtlichen Teils bleibt allerdings gleich.

ACHTUNG: Copy and paste – auch aus eigenen Dokumenten – ist unzulässig, kann gegebenenfalls als Schummelversuch geahndet werden und wird zudem nicht zielführend sein. Ihre Abgabe wird unter Verwendung einer Plagiatssoftware überprüft.

 

Einsichtnahme

Einsichtnahme FÜM I EUROPARECHTLICHER TEIL vom Juni 2021:

Aufgrund der aktuellen Situation kann derzeit eine Einsichtnahme in die Korrekturen des europarechtlichen Teils der FÜM I nur online über die Plattform Moodle stattfinden.

In dringenden Fällen bzw. bei inhaltlichen Fragen zur Beurteilung des europarechtlichen Teils der FÜM I wenden Sie sich bitte per Mail an suzan.topalgoekceli [AT] univie.ac.at.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der derzeitigen Lage eine inhaltliche Besprechung der Prüfung nur eingeschränkt möglich ist. Sobald die COVID-19-Situation es wieder zulässt, wird es selbstverständlich möglich sein, in gewohnter Weise in die Arbeiten Einsicht zu nehmen.

Allgemeine organisatorische Fragen und Anliegen rund um die FÜM I richten Sie bitte ausschließlich an das Studien Service Center.

Sollten Sie Fragen zum Notenschlüssel oder der Gesamtnote haben, wenden Sie sich bitte an die KollegInnen vom Institut für Römisches Recht.