030620 SE Die Frage des Anderen. Rechtsvergleichende Annäherungen an fremde Rechtstraditionen und -kulturen aus zivilrechtlicher, kollisionsrechtlicher und rechtsvergleichender Perspektive - Seminar für DiplomandInnen und DissertantInnen

2 Stunde(n), 4,0 ECTS credits, Blocklehrveranstaltung

Unterrichtssprache: Deutsch

max. 20 Teilnehmer*innen

 

Lehrende/r:

Mag. Dr. Judith SCHACHERREITER, Privatdoz.


Termine

Zeit

Ort

Vorbesprechung:
Dienstag, 22.10.2019
09.00 - 10.30SEM52

Donnerstag, 12.12.2019

09.00 - 18.00SEM51
Freitag, 13.12.201909.00 - 18.00SEM51

Anmeldung via U:Space

Anmeldung von 02.09.2019 bis 13.10.2019

Abmeldung bis 25.10.2019


Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel: Ziel der Lehrveranstaltung ist die interdisziplinäre Analyse und kritische Reflexion unseres Umgangs mit dem „Fremden“ in der Rechtsvergleichung.Inhalt: Die gegenwärtige Globalisierung und Migration führen einerseits zu intensiven gesellschaftlichen Durchmischungen, anderseits zu verstärkten Ressentiments gegenüber „fremden Kulturen“ und Traditionen. Feindbilder und homogenisierende Denkmuster prägen dabei zunehmend den öffentlichen Diskurs.Vor diesem Hintergrund gibt das Seminar differenzierte Einblicke in ausgewählte „andere“ (nicht westlich-europäische) Rechtstraditionen und beschäftigt sich mit der Frage, wie wir – als Teil der westlich-europäischen Rechtstradition und Rechtsvergleichung – mit diesen „anderen“ Rechtstraditionen umgehen. Warum und wie unterscheiden wir überhaupt zwischen unseren und fremden Rechtstraditionen und -kulturen? Welche Stereotype und Klischees beherrschen uns dabei? Mit welchem Vorverständnis begegnen wir den Anderen? Wie gehen wir mit rechtskulturellen Kollisionen und Verschiedenheiten um?Das Seminar beschäftigt sich mit diesen Fragen anhand verschiedener rechtsvergleichender Texte und eines Einführungswerks zu postkolonialen Theorien.Methode: Die Studierenden analysieren und präsentieren sie unterschiedliche rechtsvergleichende Texte. Des Weiteren verfassen sie zu ihrem jeweiligen Thema eine Seminararbeit.


Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistung wird anhand der mündlichen Präsentationen, der Seminararbeiten und der Beteiligung in der Diskussion beurteilt. Als Hilfsmittel erlaubt sind alle Datenbanken, Bibliotheken etc, die den Studierenden zur Verfügung stehen.


Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Sowohl die schriftliche Arbeit als auch die mündliche Präsentation müssen positiv sein um die Lehrveranstaltung positiv abzuschließen. Die Studierenden müssen grundsätzlich immer anwesend sein; Abwesenheiten bedürfen einer Entschuldigung


Prüfungsstoff

Es gibt keine Prüfung.


Literatur

Wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben.