Univ.-Prof. Dr. Thomas Jaeger, LL.M.

380027 Seminar aus Europarecht

Aktuelle Judikatur der Unionsgerichte

2 Stunde(n), 6ECTS-Punkte

max. 20 Teilnehmer*innen

Warteliste bis Vorbesprechung, fixe Anmeldung in der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

Mittwoch, 13.3.2019, 14:00 - 15:00 Uhr SEM 64, Schottenbastei 101-6, Juridicum, 6.OG

Termine und Ort:

  • Mittwoch, 13.3.2019, 14:00 - 15:00 Uhr SEM 64, Schottenbastei 101-6, Juridicum, 6.OG
    (Vorbesprechung)
  • Mittwoch 22.5.2019, 09:00 bis 19:00 im SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
  • Donnerstag
  • 23.05.2019, 09:00 - 19:00 Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 6.OG

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung:

Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit jüngsten Entwicklungen in der Rechtsprechung der Unionsgerichte. Die ausgewählten Judikate sollen insbesondere in Beziehung zur relevanten Vorjudikatur gesetzt und daher in ihrem Rechtsprechungskontext dargestellt und diskutiert werden. Die Auseinandersetzung mit einem einzelnen Urteil genügt für eine positive Beurteilung keinesfalls.
Ziel der Veranstaltung ist das Erlernen eines analytischen Zugangs zur, und Umgangs mit, der unionsgerichtlichen Judikatur und deren juristischer Auswertung. Doktoratsstudierende sollen erlernen, unionsgerichtliche Entscheidungen inhaltlich wie sprachlich zu analysieren, ihre wesentlichen Elemente herauszuarbeiten und in Beziehung zu anderen Judikaten zu setzen und somit insgesamt zusammenhängende Judikaturlinien zu erkennen. Zudem sollen die Studierenden Einblicke in die aktuellen Rechtsprobleme des Unionrechts gewinnen.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel:

Das Referat soll 20 Minuten dauern. Es soll das übernommene Judikat sowie die zugehörige ältere Rechtsprechung ausreichend verständlich und vollständig präsentieren und bewerten. Zentrale Passagen der Urteile sollen im Wortlaut wiedergegeben und inhaltlich wie sprachlich analysiert werden.
Dabei sind Judikaturlinien darzustellen (die von der/dem ReferentIn selbständig zu recherchieren sind): Die Auseinandersetzung mit dem übernommenen Urteil alleine genügt für eine positive Beurteilung keinesfalls!
Im Referat ist außerdem auf die urteilsrelevanten Rechtsgrundlagen einzugehen. Auch die entscheidungsrelevante Literatur (Aufsätze, Bücher) ist zu recherchieren und zu verwerten.

Der/die ReferentIn ist auch für die Leitung der anschließenden Diskussion (rund 10 Minuten) verantwortlich, zu deren Stimulation sind, als Teil des Referats, Impulse zu setzen.

Der Einsatz von Medien (etwa Powerpoint) ist möglich und erwünscht. Ein vortragsbegleitendes Handout (1 Seite) ist auszugeben.

Hinweis: Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, während der Bearbeitung Ihres Themas offene Fragen jederzeit in der Sprechstunde zu diskutieren. Vereinbaren Sie dazu einen Termin.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab:

Anwesenheit und mündliche Mitarbeit sowie
Übernahme eines Referats

Die Gesamtnote des Seminars setzt sich zusammen aus
• 50% Referat (Inhalte und Präsentation)
• sowie weitere 50%, Stimulation und Leitung der Diskussion zum eigenen Vortrag sowie Vorbereitung und Teilnahme an der Diskussion der Beiträge der KollegInnen.
Beide Teile müssen positiv beurteilt werden, andernfalls ist die Gesamtnote jedenfalls negativ. Ergebnisse mit Kommastellen werden abgerundet (Beispiel: Referat 2, weitere Teilnahme 1 = 3 / 2 = 1,5; Gesamtnote 1).