Vom 8. bis 12. Juni 2026 nahm das Team der Universität Wien an den Global Rounds des FIAMC in Frankfurt am Main teil und schloss damit eine erfolgreiche Moot-Saison 2026 ab.
Die Global Rounds brachten Teams aus aller Welt zusammen, um den diesjährigen Fall zu verhandeln und Fragen des Beweisrechts, der Ablehnung von Schiedsrichter*innen sowie des Missbrauchs von Verfahrensrechten zu diskutieren. In den Vorrunden traf das Team der Universität Wien auf die Singapore Management University, die University of Jodhpur sowie die Aristoteles-Universität Thessaloniki. Besonders hervorzuheben sind das hohe Niveau aller teilnehmenden Teams sowie das ausführliche und konstruktive Feedback der Schiedsrichter*innen nach jeder Verhandlung.
Auf Grundlage einer starken Leistung in den Vorrunden qualifizierte sich das Team für die K.-o.-Phase. Ein erfolgreicher Viertelfinaldurchgang gegen die Sorbonne Université sicherte den Einzug ins Halbfinale, wo die Universität Wien auf die Ludwig-Maximilians-Universität München traf. Nach einer intensiven Verhandlung und anspruchsvollen Fragen des Schiedsgerichts endete der Wettbewerb für das Team knapp vor dem Finaleinzug.
Das Erreichen des Halbfinales eines international besetzten Wettbewerbs stellte einen gelungenen Abschluss monatelanger Vorbereitung, Recherche und Advocacy-Ausbildung dar. Darüber hinaus bot die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit anderen Teilnehmer*innen, Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der internationalen Schiedsrechtsgemeinschaft.
Das Team, bestehend aus Maximillian Ács, Stuart Deari, David Pfeiffer und Simon Steiner, und betreut von Amit Kumar Sinha sowie María José Escobar Gil, bedankt sich herzlich bei Baker McKenzie Austria für die fortlaufende Unterstützung während der gesamten Moot-Saison.
